13.10.2011 / Wien / Ausstellungseröffnung im OeAD //

Am 13. Okt. 2011 fand die Eröffnung der Ausstellung „Global arbeiten, global handeln!“ im Dachgeschoß des OeAD-Hauses statt. Mag. Pia Lichtblau von weltumspannend arbeiten hat die Ausstellung mit Ausführungen zum Konzept „Menschenwürde Arbeit“, zum Projekt „Menschenwürdige Arbeit für menschenwürdiges Leben“ und zur Wanderausstellung, die im Rahmen des Projektes erarbeitet wurde, eröffnet. Die Ausstellung war bis 28. Okt. 2011 zugänglich.

Das Konzept „Menschenwürdige Arbeit“ (engl. „decent work“) beruht auf einer Erkenntnis, die Gewerkschaften schon seit langem vertreten: Menschenwürdige und produktive Arbeit für Frauen und Männer, in Freiheit, Gleichheit, Sicherheit und Würde ist der Schlüssel zu Armutsbekämpfung und gesellschaftlichem Wohlstand. Das Projekt „Menschenwürdige Arbeit für menschenwürdiges Leben“ beschäftigt sich damit, dass multinationale Konzerne, aber immer mehr auch kleinere Unternehmen, Produktion und Dienstleistungen auslagern, immer stärker in Billiglohnländer in Asien, Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa. Um Unternehmen anzulocken unterbieten sich Staaten gegenseitig. Das Projekt bot Teilnehmenden und Interessierten Gelegenheit, sich über globale Zusammenhänge und gewerkschaftliche Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Dabei war der Kontakt mit Gleichgesinnten aus aller Welt wichtig. Die Wanderausstellung „Global arbeiten, global handeln!“ porträtiert arbeitende Menschen aus verschiedenen Ländern und Branchen und setzt ihre Arbeitswelten in Beziehung. Beispiele zeigen, wie sich Arbeitnehmende global vernetzen und gegenseitig stärken können.

Dazu gibt es Informationen über die Möglichkeiten, wie Arbeitnehmende gemeinsam mit Gewerkschaften, Mitgliedern von Betriebsräten und NGOs auf der ganzen Welt globale Strukturen verändern können, welche Handlungsmöglichkeiten Mitglieder von Betriebsräten und Gewerkschaften haben und wie dadurch alle profitieren.

Gudrun Leitzenberger
Franz Salchenegger