Vorträge, Seminare etc. //

Aktuelle Schwerpunkte von weltumspannend arbeiten

Abhängig von den Projekten, die weltumspannend arbeiten gerade durchführt, gibt es immer auch verschiedene Schwerpunkte zu bestimmten Regionen oder Themen, zu denen besonders intensiv gearbeitet wird. Zu diesen Schwerpunkten gibt es meist schon fertig konzipierte Seminare, Workshops, Vorträge etc., die oft von aufbereiteten Materialien begleitet werden. Diese Angebote können wir daher schnell zur Verfügung stellen. Zu welchen Themen wir momentan arbeiten, findest du hier!

Kinderarbeit – wenn Kinder keine Kindheit haben

Weltweit arbeiteten 2016 152 Millionen Kinder, davon 73 Millionen in ausbeuterischer Kinderarbeit. Kinderarbeit hat verschiedene Gründe. Einer davon ist Armut, meist in Kombination mit anderen Faktoren. Konflikte und Naturkatastrophen verschärfen die wirtschaftliche Not, weil beispielsweise der Haupternährer tot oder von der Familie getrennt ist, weil Felder nicht bestellt werden können oder andere Einnahmequellen wegfallen.
Was für die Kinder in den ärmsten Teilen der Welt Ausbeutung und fehlende Bildung bedeutet, heißt für die Unternehmen größerer Gewinne und für uns billigere Produkte. Wahrscheinlich mit ein Grund, warum Kinderarbeit noch immer so weit verbreitet ist.

Ziele und Inhalt

  • Was heißt Kinderarbeit?
  • Beispiele für Kinderarbeit
  • Internationaler Kampf gegen Kinderarbeit
  • Eigenen Handlungsoptionen

Wem gehört die Welt?

In Zeiten der Globalisierung hängt unser Leben stark mit dem Leben von Menschen auf der ganzen Welt zusammen. Ressourcen, wie Bodenschätze und billige Arbeitskräfte aus dem globalen Süden ermöglichen uns erst den Lebensstil, den wir haben.
Menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltschutz bleiben oft auf der Strecke, wenn es um Wirtschaftswachstum und Profitmaximierung geht. Während wir in den Industrieländern schon jahrelang auf Kosten der Erde leben, erleben jetzt Milliarden von Menschen in den Schwellenländern einen Aufschwung. Alle gemeinsam bringen wir die Erde an den Rand des Zusammenbruchs. Klimaerwärmung, Müllberge, verdrecktes Wasser und überfischte Meere sind nicht mehr zu übersehen.
Gutes Leben für alle! Was können wir dazu beitragen? Gemeinsam beleuchten wir die Rolle der Regierungen, Konzerne und Gewerkschaften, betrachten unterschiedliche Themenfelder und überlegen Handlungsmöglichkeiten.

Ziele und Inhalt

  • Globalisierung verstehen
  • Arbeitsbedingungen im Rohstoffsektor
  • Internationale Rahmenabkommen
  • Handlungsoptionen für eine nachhaltige Entwicklung

Multinationaler Handel und die Verantwortung von Konzernen
Was wir über globale Güterketten wissen sollten?

Ob wir wollen oder nicht: Globalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die zunehmende weltweite Arbeitsteilung macht es möglich, dass Kapital, die Produktion von Waren und Arbeitskraft immer weniger an einen Ort gebunden sind. Während wir in Europa von den billigen Produkten profitieren, werden in den Entwicklungsländern Menschen und Natur hemmungslos ausgebeutet. Globale Güterketten stehen dabei im Zentrum der Auseinandersetzung mit Arbeitsbedingungen und sozialen Fragen. Im Seminar soll auf die Geschichte der globalen Produktionsketten, die aktuelle Situation und die Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen eingegangen werden. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, ob und welche Veränderungen wir als KonsumentInnen bewirken können.

Ziele und Inhalt

  • Verstehen, wie internationaler Handel entstanden ist
  • Ökonomische Zusammenhänge in einer globalen Welt erkennen
  • Über den Tellerrand blicken und über weltweite Arbeitsbedingungen und Konfliktlinien Bescheid wissen
  • Handlungsoptionen für einen fairen Konsum diskutieren

Essen wir die Welt kaputt?

Unsere Ernährung hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Noch vor hundert Jahren wurde ein Großteil der Nahrungsmittel in einem Umkreis erzeugt, den der Verbraucher von seinem Kirchturm oder Minarett aus überblicken konnte. Durch die Globalisierung werden heutzutage Saatgut, Jungtiere, Futtermittel, Dünger und Nahrung quer über alle Kontinente verschickt. Zahlreiche Produkte unseres täglichen Konsums werden in sogenannten Billiglohnländern unter verheerenden Bedingungen produziert. Den größten Teil der Gewinne erzielen dabei die überwiegend im Norden beheimateten Unternehmen. Die großen Verlierer sind häufig die PlantagenarbeiterInnen und Kleinbäuerinnen und –bauern im globalen Süden.

Inhalt

  • Globalisierung der Ernährung – eine Einführung
  • Wer bestimmt unseren Konsum – Die Macht der Konzerne
  • Arbeitsbedingungen in der Landarbeit an ausgewählten Beispielen
  • Das Plastikmeer in Almería – Arbeitsmigration in Südspanien
  • Palmöl – was steckt dahinter?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?

Geht Digitalisierung auch fair und nachhaltig?

Die rasant fortschreitende Digitalisierung bringt massive Auswirkungen auf alle Lebensbereiche mit sich. Sie ist die größte Veränderung des Wirtschaftens, des Arbeitens und der Kommunikation. Das betrifft sowohl die Sorge um die Entwicklung des Arbeitsmarkts in unseren Breiten, aber auch um die Menschen, die in Bolivien, China oder in der DR Kongo die Rohstoffe für die Industrie abbauen.
Es ist unvermeidlich, sich Gedanken über die Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Ländern zu machen, wo Rohstoffe geschürft, Elektronikgeräte produziert oder Elektroschrott entsorgt wird. Die Frage nach ökologischem Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen ist unvermeidlich, ebenso wie Unternehmensverantwortung entlang der gesamten Wertschöpfung bis hin zur Entsorgung.

Ziele und Inhalt

  • Rohstoffe der Digitalisierung?
  • Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion
  • Verantwortung der KonsumentInnen und in der öffentlichen Beschaffung
  • Kreislaufwirtschaft und Repairinitiativen
  • Eigenen Handlungsoptionen

 

 

Für weitere Informationen und Buchungen stehen wir gern zur Verfügung!