DENK.MAL.GLOBAL – SOLIDARÖKONOMIE //
18.01.2017, 18:00 Uhr //

Jeweils Mittwoch um 19 Uhr, 18.01.- 15.02.2017
VHS Linz, Kärnterstraße 26, 4020 Linz
Eintritt frei!

Programmflyer als Download

Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist offenbar nicht imstande menschenwürdige Lebensverhältnisse für alle herzustellen. Ausbeutung, Prekarisierung, Umweltverschmutzung und Verarmung in „Billiglohnländern“, aber auch zunehmend in Europa, sind die Folgen. Aber geht es auch anders? Kann Ökonomie solidarisch, alternativ und nachhaltig organisiert sein? Diesen und vielen weiteren Fragen werden im Rahmen der fünfteiligen Reihe zum Thema „Solidarökonomie“ nachgegangen.

Programm:

18. Jänner: Dr. Andreas Novy, Wirtschaftsuniversität Wien
Hat Solidarität eine Zukunft?
Eine Einführung zum Konzept und etablierte Praxisbeispiele der Solidarökonomie

25. Jänner: Dr. Hans Eder, INTERSOL
Solidarökonomie: Konzept – Praxis – Wirkung
Beispiele aus der Zusammenarbeit mit El Salvador, Guatemala und Bolivien

1. Februar: Mag.a Margit Appel, Netzwerk Grundeinkommen/KSÖ
Bedingungsloses Grundeinkommen. Ökonomischer Wahnsinn?
Wie ein Grundeinkommen unsere Wirtschaft neu ausrichten kann

8. Februar: Silke Helfrich, Commons Strategies Group Jena
Commons als transformative Kraft
Vom Engagement gegen Privatisierung und Kommerzialisierung von Natur, Wissen und öffentlichem Raum

15. Februar: Elisabeth Grimberg, Instituto Polis und Gilberto Ohta, Cooperagua (beide Brasilien)
Erfolgsgeschichten der solidarischen Ökonomie in Brasilien
Recycling und Direktvermarktung in São Paulo

Freitag, 20.1.2017, 18:00 Uhr
Südwind im Kino, „Seit die Welt Welt ist“
Filmgespräch mit Günter Schwaiger
Nähere Infos

Denk.Mal.Global ist eine Kooperationsveranstaltung von Südwind OÖ, der VHS Linz, und dem Verein  weltumspannend arbeiten und wird durch die Österreichische Bildungsarbeit und der österreichischen Gesellschaft für politische Bildung gefördert.

Das Projekt „SuSY“ trägt dazu bei Beispiele zu sammeln, aufzuzeigen, zu vernetzen, sich auszutauschen und immer mehr Menschen zugänglich zu machen. Aus den Beispielen werden neue Erkenntnisse zu Solidarökonomie gesammelt, reflektiert und diskutiert um neue Wege zu finden und zu beschreiten. Gleichzeitig versteht sich die Plattform wie andere solidarökonomische Initiativen als Brückenbauerin zu politischen EntscheidungsträgerInnen. www.solidaroekonomie.at