„One Word – Was tust du, wenn dein Zuhause versinkt?“

Ein Film über die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel der Marshallinseln – Im Anschluss: Online-Diskussion mit Regisseurin Viviana Uriona, Kameramann Mark Uriona und Christoph Streissler, Klimaexperte der Arbeiterkammer

Live-Diskussion: Donnerstag, 15. April 2021
18.00 – 19.30 Uhr, Übertragung im youtube-Kanal von ÖGB International und auf der facebook-Seite von weltumspannend arbeiten

Der Klimawandel ist eine drängende Herausforderung für die Menschheit. Unter den Linken des Westens wird diskutiert wie sich ökologische und soziale Ziele verbinden lassen und ob die Bewahrung des Planeten unter kapitalistischen Rahmenbedingungen überhaupt gelingen kann. Doch was haben uns eigentlich Menschen zu sagen, die von den Folgen des Klimawandels bereits heute existentiell betroffen sind? Das erfahrt ihr, wenn ihr euch für den Online-Kinoabend „One Word“ anmeldet. Der Film nimmt euch mit auf die Marshallinseln. Einst wurden sie durch Atomwaffentests verheert, verstrahlt und vergiftet. Heute trifft „Climate Change“ die Inseln wie eine zweite riesige Bombe. Das ansteigende Meer erodiert das Land, versalzt das Grundwasser und tötet die Vegetation. Die steigenden Wassertemperaturen lassen die Korallenriffe sterben und setzen dem Fischreichtum ein Ende.

„One Word“ wird von den Stimmen der Bewohner*innen einer sterbenden Welt erzählt. Doch ihre Botschaften sind kraftvoll, lebendig und voller Optimismus: Gesellschaft und Mensch können und werden sich ändern, um die Zivilisation und den Planeten zu bewahren! „One Word“ einstand als partizipatives Filmprojekt unter Einbindung vieler Marshallesen hinter der Kamera und am Schneidetisch.

Wir werden „One Word“ in der englischen Sprachfassung mit deutschen Untertiteln zeigen. Dauer: 83 Minuten – d.h. wer den Film rechtzeitig bis zur anschließenden Online-Diskussion gesehen haben möchte, sollte ihn spätestens am 15.4. um 16.30 Uhr starten. Nach der Anmeldung per E-Mail unter international@oegb.at erhaltet ihr den kostenlosen Zugangscode zum virtuellen Kinosaal.

Nach dem Online-Kino, am 15. April um 18 Uhr, wird die Regisseurin des Filmes Viviana Uriona, Kameramann Mark Uriona (KameradistInnen) und Christoph Streissler, Klimaexperte der Arbeiterkammer, für ein Live-Gespräch zur Verfügung stehen. Es wird im youtube-Kanal von ÖGB International, auf der facebook-Seite von weltumspannend arbeiten und hier live übertragen:

Eine gemeinsame Veranstaltung von ÖGB – Internationales Referat, PRO-GE Wien und weltumspannend arbeiten.

Ringen um Arbeitsrechte in Georgien

Die erfolgreiche Fotoausstellung ist nun nach Wien gewandert und wird bis Ende Juni im Catamaran gezeigt.

Endlich ist sie da! Eigentlich hätte sie schon im Dezember starten sollen, aber aufgrund der hohen Infektionszahlen und den entsprechend strikten Maßnahmen, wurde der Start der Ausstellung auf Mitte März verschoben.

26 eindrucksvolle Fotografien vermitteln in der Halle der Wiener ÖGB-Zentrale die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Georgien. Seit 2016 arbeitet weltumspannend arbeiten in enger Kooperation mit dem Georgischen Gewerkschaftsbund am Aufbau der Gewerkschaftsschule nach österreichischem Modell. Nach zwei Pilotlehrgängen in der Hauptstadt Tbilisi, wurde das Projekt auf zwei Regionen ausgeweitet. Anfang März wurde in Batumi am Schwarzen Meer bereits die 6. Gewerkschaftsschule eröffnet.

Einer der ersten Absolventen der georgischen Gewerkschaftsschule war der Fotograf Shako Jokhadze. Wir freuen uns, dass ein Teil der Ausstellung seine Protest- und Gedenkfotografien zeigt, in denen er beeindruckend die Aktionen der georgischen Gewerkschaftsbewegung festgehalten hat.

Im zweiten Teil der Ausstellung werden Fotos gezeigt, die bei der Begegnungsreise 2018 entstanden sind. Diese Begegnungsreise wurde im Zuge der Schwerpunktsetzung auf Georgien von weltumspannend arbeiten organisiert. TeilnehmerInnen dieser Reise haben ihre Eindrücke auf die Lebens- und Arbeitswelt in Georgien festgehalten.

Anstelle einer Eröffnung ist es uns eine große Freude folgendes Video zu präsentieren:

Für die Produktion des Videos möchten wir uns bei der ÖGB-Kommunikationsabteilung herzlich bedanken!

Für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und beim Aufbau der Ausstellung geht unser Dank an den VÖGB und die Kulturlotsinnen.

Nachhaltig entwickeln!?

Nach mittlerweile einem Jahr, wo uns Corona fest im Griff hat, lechzen wir nach wirtschaftlichem Aufschwung. Oft jedoch sind globale Produktionen die Triebkraft für Wirtschaftswachstum in den Industrieländern. Verlierer sind dabei die Länder im globalen Süden, wo Menschen und Natur ausgebeutet werden.

Wie kann eine nachhaltige Entwicklung funktionieren, die in allen Ländern auf der Erde wirtschaftlichen Aufschwung ermöglicht und nicht auf dem Rücken von Mensch und Umwelt ausgetragen wird?

Die SDGs (nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen) verfolgen den ganzheitlichen Entwicklungsansatz, der die drei Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Ökologie gleichrangig berücksichtigt, und dabei auch die Wahrung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Good Governance, Frieden und Sicherheit einfordert.

Referentin: Dr.in Mag.a Karin Fischer, Leiterin des Arbeitsbereichs Globale Soziologie und Entwicklungsforschung, Institut für Soziologie, JKU Linz

Wann: Freitag, 19.3.2021 von 09:00 bis 11:00 Uhr

Wo: Online

Anmeldung: eva.prenninger-pusch@oegb.at, 0664/6145103

Menschenrechte brauchen Gesetze – Es geht im K(n)opf und Kragen!

Die Niederlande und Frankreich haben es bereits, und wir wollen es auch! Ein Gesetz, das Unternehmen dazu verpflichtet, entlang ihrer internationalen Lieferkette auf Menschenrechte und Umweltstandards zu achten. Wir wollen, dass in unserer Kleidung, unserer Schokolade, unserem Handy etc. keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit und keine Verfolgung von GewerkschafterInnen steckt!

(c) Alexander Müller

Wir diskutieren mit der Nationalratsabgeordneten Petra Bayr. Sie ist unter anderem Vorsitzende des entwicklungspolitischen Unterausschusses, setzt sich für faire Arbeitsbedingungen ein und fordert ein Sozialverantwortungsgesetz.

Wann: Dienstag, 2.3.2021 von 13:30 – 15:00 Uhr

Wo: Onlina via MS Teams

Bitte melde dich an bei: eva.prenninger-pusch@oegb.at

In Kooperation mit dem (V)ÖGB Oberösterreich.

#WEBET2020: GLOBAL INEQUALITIES IN THE CONTEXT OF THE COVID-19 PANDEMIC

Onlinediskussion der ARGE Entwicklungstagung 

  • Beginn: 13.11.2020 10:00
  • Ende: 14.11.2020 16:00
  • Ort: Online
  • OrganisatorInnen: Arge Entwicklungstagung, Paulo Freire Zentrum
©ARGE EntwicklungstagungKeine Frage: Covid-19 verschärft globale Ungleichheiten. Die ärmsten Bevölkerungsschichten in allen Teilen der Welt, die auch in sogenannten „normalen Zeiten“ von der Hand in den Mund leben müssen, wurden durch das abrupte Herunterfahren der Wirtschaft in Hunger und Not getrieben. Autoritäre Regime missbrauchen die Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie, um progressive politische Kräfte zu unterdrücken. Mit unseren Gästen aus Brasilien, Peru, Kenia, Südafrika, Uganda und Indien diskutieren wir die Auswirkungen von Covid-19 auf globale Ungleichheiten und regionale Unterschiede (in englischer Sprache). Die #webET2020 findet am 13. & 14.November je 10.00-16.00 Uhr online statt. Nähere Infos und Anmeldung finden Sie hier.


Hinweis: 
Zwei Tage vorher findet am Mi., 11. Nov. 2020 um 18.30h eine per live:stream übertragene Vorveranstaltung statt, bei der die eine Einführung ins Thema Globale Ungleichheit gegeben wird – mit Karin Fischer, Andreas Exenberger und Andreas Obrecht, zu dieser gelangen Sie hier  sowie auf Facebook.

 

 

©ARGE Entwicklungstagung

Links:
Website: https://entwicklungstagung.at/
Facebook: https://www.facebook.com/events/866893713846020/
Twitter: https://twitter.com/webET2020

 

 

Rückblick: 25-Jahr-Feier in Linz

Vor 25 Jahren ist in Oberösterreich weltumspannend arbeiten gegründet worden. Am 22. September wurde im Bildungshaus Jägermayrhof gemeinsam in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Vereins geblickt.

Die Gründungsmitglieder und auch WegbegleiterInnen der letzten 25 Jahre sind dem Ruf gefolgt. Dabei tauschten sie sich über die Gewerkschaftsschulen in Georgien und der Republik Modlau, über unsere Begegnungsreisen in Mexiko, China, Südafrika oder Kuba, über erfolgreiche nationale und die internationalen Kooperationen der letzten 25 Jahre aus. Eines steht auf jeden Fall fest: Der Einsatz für eine gerechte Globalisierung ist heute genauso wichtig wie vor 25 Jahren und dafür braucht es das globale Bewusstsein, das weltumspannend arbeiten mit seiner Arbeit in die Gewerkschaftsbewegung bringt.

Fotos unserer 25-Jahr-Feier in Linz:

“Arbeitskämpfe in Georgien” bis Ende Oktober im Linzer Jägermayrhof

Bild: Peter Schissler, Obmann von weltumspannend arbeiten

 

25 Jahre weltumspannend arbeiten wurde am 22. September 2020 mit einem Festakt mit 50 Gästen im Linzer Jägermayrhof begangen.

Bevor das Team gemeinsam mit WegbereiterInnen und WegbegleiterInnen zurück blickte, wurde corona-gerecht auf der Terrasse die Ausstellung “Arbeitskämpfe in Georgien” eröffnet. Die gezeigten Fotografien stammen vom Georgischen Fotografen Shako Jokhadze. Er beschreibt seine Bilder und seine künstlerischen Beweggründe:

„Die Fotos, die Sie hier sehen, sind eine Synthese aus gewerkschaftlichem Kampf, Ungleichheit, Armut, Emotionen und Problemen. So wie die Gewerkschaften, leiste ich mit der Fotographie meinen Beitrag im Kampf gegen Ungleichheit – ein Kampf, an dem jede und jeder von uns teilnehmen sollte.“

Video mit Eröffnungsstatement vom Fotografen Shako Jokhadze

Video mit Grußworten von Irakli Petriashvili, Präsident des Georgischen Gewerkschaftsbundes GTUC und Präsident von PERC

Die beeindruckenden Fotografien waren bis Ende Oktober im Bildungshauses Jägermayrhof in der Römerstrasse in Linz zu sehen und werden von Mitte März bis Juni 2021 im Wiener Catamaran, der Zentrale des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, ausgestellt.

“Georgien – Auf dem Weg nach Europa” Fotoausstellung und Bildvortrag

Arbeitskämpfe in Georgien
Fotoausstellung: 14. Juli 2020 um 18 Uhr in Gallneukirchen
Die Fotoausstellung „Arbeitskämpfe in Georgien“ wird am Zaun des katholischen Pfarrzentrums beim Ludwig Schwarz Weg in Gallneukirchen eröffnet. Im Rahmen der Ausstellung, die bis 25. August zu sehen ist, werden Fotos von unserer Begegnungsreise nach Georgien gemeinsam mit ausdrucksstarken Bildern des georgischen Fotografen Shako Jokhadze im öffentlichen Raum gezeigt. Er hat 2016 bis 2018 Protest- und Gedenkaktionen der georgischen Gewerkschaften begleitet und fotografisch eingefangen. Anschließend werden ab 19 Uhr in der Aula der SOB Gallneukirchen Eindrücke und Erfahrungen von der Begegnungsreise 2018 nach Georgien präsentiert.

Eintritt frei!