Unterschreiben! //

GEMEINSAM GEGEN KINDERARBEIT

Auch in Produkten, die wir hier in Österreich konsumieren, steckt – für uns erstmal unsichtbar – ausbeuterische Kinderarbeit: Im morgendlichen Kaffee, in der Tasse Kakao, in der Schokolade,

im Wohnzimmerteppich, im Smartphone etc. Beim täglichen Lebensmittel-Einkauf können wir auf verlässliche Gütesiegel wie Fairtrade achten, da diese aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit vorgehen. Doch was ist mit dem nicht-zertifizierten Löwenanteil und Produkten mit komplizierten Lieferketten wie elektronischen Geräten?

Um ausbeuterische Kinderarbeit aus den von uns gekauften Produkten zu verbannen, braucht es vor allem eines: Gesetze, die eine bessere Kontrolle von Herstellungsbedingungen verordnen.

Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar und die Künstlerinitiative „Butterfly Rebels“ starteten im April 2019 die Initiative kinderarbeitstoppen.at. Sie fordert verbindliche Gesetze für Herstellungsbedingungen, um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegenzuwirken.

„Kinderarbeit stoppen!“ fordert daher von österreichischen PolitikerInnen, dass sie für eine gesetzlich verbindliche Verankerung von umfassenden menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten eintreten. So kann wirkungsvoll gegen ausbeuterische Kinderarbeit und andere gravierende Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen vorgegangen werden.

Auf www.kinderarbeitstoppen.at kann die Initiative unterstützt werden. Mit dem Ziel, dass die Abgeordneten zum National- und Bundesrat und dem Europaparlament die Anliegen öffentlich befürworten und sich in ihrer politischen Arbeit dafür engagieren.

Zur Petition

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Abgeschlossene Petitionen:

Aktionsaufruf: NäherInnen verdienen mehr. Existenzlohn für alle!

Beeindruckendes Statement für Existenzlohn!

Brüssel,  | Aktion

Ein Riesenerfolg!Beim Living Wage Now Forum in Brüssel wurden heute fast 150.000 Unterschriften für Existenzlöhne an politische EntscheidungsträgerInnen und VertreterInnen von Firmen aus der Modebranche übergeben. #livingwagenowBeim Living Wage Now Forum in Brüssel diskutieren CCC AktivistInnen aus 32 Ländern mit PolitikerInnen und gesprächsbereiten UnternehmensvertreterInnen darüber, wie die vielen guten Ideen und Vorsätze hinsichtlich existenzsichernder Löhne in der Bekleidungsindustrie in die Praxis umgesetzt werden können.

Info

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RerunTheVote: Keine Fußball-WM ohne ArbeitnehmerInnenrechte

2010 hat die FIFA Katar den Zuschlag für die Fußball-WM 2022 gegeben – einem Land, in dem Wanderarbeitskräfte kaum geschützt sind und täglich mit Verletzungen und dem Tod rechnen müssen.

Die FIFA und Katar haben beide Reformen zugesagt, aber ihre Versprechen immer wieder gebrochen.

Noch ist Zeit, um Leben zu retten, die Integrität des Spiels sowie das Vertrauen der Fans wiederherzustellen, indem die WM 2022 an einem Ort ausgetragen wird, an dem die ArbeitnehmerInnenrechte respektiert werden.

Die FIFA muss neu abstimmen!

Infos

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Make Chocolate Fair

Übergabe von 122.826 an CAOBISCO in Brüssel, 2. Dezember 2015

Riesen Erfolg: Schokoindustrie geht auf Forderungen von Make Chocolate Fair! ein

Die Übergabe der insgesamt 122.826 Unterschriften von Make Chocolate Fair! an den Dachverband der Europäischen Süßwarenhersteller hätte besser nicht laufen können: Genau in dem Moment, als das legendäre Schokomobil bei seiner letzten Station vor dem Hauptsitz von CAOBISCO in Brüssel Halt machte, riss die Wolkendecke auf und strahlender Sonnenschein hieß die AktivistInnen aus zwölf europäischen Ländern Willkommen!

Auch die CAOBISCO Geschäftsführerin, Sabine Nafziger, begrüßte die Make Chocolate Fair! VertreterInnen herzlich und überbrachte ihnen eine sensationelle Nachricht! Die europäische Schokoladenindustrie hat sich zum ersten Mal öffentlich dazu bekannt, sich an der Berechnung eines existenzsichernden Einkommens für Kakaobauernfamilien zu beteiligen. Damit gehen die Schokoladenunternehmen nach zwei Jahren intensiver Kampagnenarbeit auf eine der zentralsten Forderungen von Make Chocolate Fair! ein.
Eine transparente Berechnung für ein existenzsicherndes Einkommen ist eine entscheidende Grundlage dafür, dass Bäuerinnen und Bauern einen fairen Preis für ihren Kakao erhalten. „Das ist ein großartiger Erfolg für unsere Kampagne und vor allem für die Kakaobäuerinnen und -bauern weltweit“, sagt MCF! Projektleiterin Evelyn Bahn sichtlich begeistert. „Alle zusammen haben wir es geschafft, dass die Schokoladenunternehmen die kritischen Stimmen europäischer Verbraucherinnen und Verbraucher nicht länger ignorieren konnten. Das zeigt, wie wichtig und wirksam öffentlicher Druck in der Auseinandersetzung um globale Gerechtigkeit ist.“

Sabine Nafziger versprach bei der Übergabe außerdem, dass europäische Schokoladenunternehmen ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Kinderarbeit beschleunigen werden. „Make Chocolate Fair! wird genau verfolgen, wie sich die Schokoladenindustrie diesem Thema in den nächsten Monaten annimmt“, kündigte Bahn an. „Wenn Schokoladenunternehmen den Kampf gegen Kinderarbeit wirklich beschleunigen möchten, dann müssen sie die Armut unter Kakaobauernfamilien bekämpfen. Das heißt auch, dass die Bäuerinnen und Bauern einen fairen Preis für ihren Kakao erhalten müssen. Eine transparente Berechnung eines existenzsichernden Einkommens ist dafür eine entscheidende Grundlage.“

Die Geschäftsführerin von CAOBISCO nannte zudem als wichtiges Instrument zur Zertifizierung und Rückverfolgung von nachhaltigem Kakao die Entwicklung des europaweiten CEN/ISO-Standards. Make Chocolate Fair! wertet diesen Prozess als grundsätzlich hilfreich. Es ist allerdings noch völlig offen, wie hoch die Kriterien des CEN/ISO-Standards gesteckt werden. Er darf auf keinen Fall hinter den bereits bestehenden Standards von Fairtrade, UTZ und Rainforest Alliance zurückfallen.  Solange ein europäischer Standard nicht existiert, müssen Schokoladenunternehmen durch unabhängige Dritte zertifizierten Kakao einkaufen. In Deutschland beträgt der Anteil „nachhaltig produzierten“ Kakaos in Süßwaren derzeit 27 Prozent. Das lässt noch viel Spielraum nach oben und Make Chocolate Fair! wird sich weiter dafür stark machen, dass Schokoladenunternehmen zertifizierten Kakao verwenden.
Auch die Gewerkschafterin Marie-Jeanne N’Zore Kombo aus der Côte d’Ivoire nahm an der Aktion teil. Sie war auf Einladung von Make Chocolate Fair! zuvor auf Europa-Rundreise und betonte: „VerbraucherInnen müssen Druck auf die Schokoladenunternehmen ausüben, sonst wird sich die Situation in den Kakaoanbauländern nicht verbessern. Dafür brauchen wir Kampagnen wie Make Chocolate Fair!.“

Genau deshalb wird Make Chocolate Fair! im kommenden Jahr bei den Schokoladenunternehmen nachfragen, welche konkreten Schritte tatsächlich zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der KakaoproduzentInnen unternommen werden. „Wir werden überprüfen, ob den Versprechen der Schokoladenindustrie auch Taten folgen. VerbraucherInnen haben ein Recht darauf zu erfahren, ob sich für die Kakaobauernfamilien tatsächlich etwas verbessert und Schokolade wirklich fair ist“, erklärte Evelyn Bahn.

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Unterschriftenkampagne gegen Lohnsklaverei:

Ergebnis übertrifft alle Erwartungen

Mehr als 34.000 ÖsterreicherInnen unterzeichneten Petition der Aktion Familienfasttag für faire Arbeitsbedingungen in südindischer Textilindustrie

[Wien, 6.5.2014, PA] Die Botschaft ist angekommen: Kleidung hat ihren Preis, wenn Arbeiterinnen in der Textilproduktion im Süden faire Arbeitsbedingungen vorfinden können sollen. Mehr als 34.000 Österreicherinnen und Österreicher, fast sieben Mal mehr als erwartet, sind der Aufforderung der Aktion Familienfasttag gefolgt und haben eine Petition unterschrieben, die auf ein Verbot des „Sumangali-Schemes“ in Baumwollspinnereien im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu zielt. Gemeint sind damit Arbeitsverträge, die Mädchen und jungen Frauen versprechen, sich eine Mitgift und damit den Status einer „Sumangali“, einer „glücklich verheirateten Frau“, erwirtschaften zu können. Tatsächlich geraten die Betroffenen in ausbeuterische Beschäftigungsverhältnisse. Rund 200.000 Frauen und Mädchen sind aktuell Opfer des „Sumangali-Schemes“, sie arbeiten, ständig überwacht, 7 Tage die Woche in 12-Stunden-Schichten, werden gering bis gar nicht entlohnt, nur notdürftig medizinisch versorgt, sind Demütigungen und Gewalt ausgesetzt. Die Garne aus den Spinnereien, in denen sie schuften, sind der Rohstoff einer Vielzahl von Modelabels auf dem europäischen und internationalen Bekleidungsmarkt. Die in Österreich gesammelten Unterschriften gegen dieses Regime sollen nun vom Leiter der südindischen Menschenrechtsorganisation Vaan Muhil und Projektpartner der Aktion Familienfasttag, Arockiasamy Britto, dem Arbeitsminister des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu übergeben werden.

Hinweise:

Der vollständige Report des India Commitee of the Netherlands kann abgerufen werden unter http://www.indianet.nl/pb140404e.html

Eine Broschüre „Label-Check“ der Clean Clothes Campagne Österreich kann abgerufen werden unter www.cleanclothes.at

Ein eigens von der Katholischen Frauenbewegung Österreichs erstelltes Themenheft über die systematische Ausbeutung weiblicher Arbeitskraft in Indien (Titel: „Fleißige Hände. Leiden ohne Ende“) ist zu beziehen bei der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: teilen@kfb.at

Das Foto zur Aussendung kann in Originalgröße downgeloaded werden unter: http://www.teilen.at/fft/de/presse/aussendungen/2014/article/1546.html (kleines Foto anklicken)

Rückfragen bei:

Mag.a Elisabeth Ohnemus Pessereferentin, Katholische Frauenbewegung Österreichs, Spiegelgasse 3/II 1010 Wien, Tel: +43.(0)1.51552-3109 Fax: -3764, Mobil: +43.(0)664.3218936

elisabeth.ohnemus@kfb.at

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„Wasser ist ein Menschenrecht“: Jetzt unterstützen!

Zum ersten Mal kann man eine europäische Bürgerinitiative auch im Internet unterschreiben.

Ihre Ziele sind:

  • Wasser und sanitäre Grundversorgung als Garantie für alle Menschen in Europa.
  • Keine Liberalisierung der Wasserwirtschaft.
  • Universeller (globaler) Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung.

Die europäische Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“ können Sie wie folgt unterstützen:

1. >>> Hier geht es zur Online-Unterschrift!

Achtung: In älteren österreichischen Reisepässen folgt auf die eigentliche Passnummer (z. B. X1234567) nach einem Abstand eine weitere Zahl (z. B. X1234567 8). Diese zusätzliche Zahl bei Unterzeichnung der Bürgerinitiative bitte NICHT eingeben.

Ohne Wasser kein Leben

Statistiken zufolge verbraucht Europa pro Jahr rund 285 Kubikkilometer (km3) Wasser. Durchschnittlich sind das 5.300 m3 pro Kopf, eine Menge, die ungefähr dem Fassungsvermögen von zwei olympischen Schwimmbecken entspricht. Und das, obwohl fast zwei Millionen Menschen in den 27 EU-Staaten keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung haben. Ganz zu schweigen von den weltweit ca. zwei Milliarden Menschen, die damit alltäglich konfrontiert sind. Was passiert, wenn die Preise für Wasser und Abwasser ins Unermessliche steigen, weil global agierende Unternehmen damit Gewinnmaximierung betreiben können. Stellen Sie sich vor, Sie erhalten kein Wasser, weil Sie es nicht bezahlen können oder weil sich die Bereitstellung für ihren örtlichen Versorger nicht lohnt.
Szenarien die es bereits in der Realität gibt.

Alle Menschen brauchen sauberes Trinkwasser und eine qualitativ hochwertige sanitäre Grundversorgung.

Am 1. April wurde bei der Europäischen Kommission die erste Europäische Bürgerinitiative (EBI) registriert, mit der das Recht auf Wasser als grundlegendes Menschenrecht anerkannt werden soll. Diese EBI wird vom Europäischen Gewerkschaftsverband für den öffentlichen Dienst (EGÖD) europaweit und von der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten – Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB) national getragen. Darüber hinaus unterstützt eine Vielzahl von Organisationen, Vereinigungen und NGO’s in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU diese Initiative.

Mit der Bürgerinitiative fordern wir die Europäische Union auf, die Wasserver- und -entsorgung in Europa in hoher Qualität und universell zugänglich zu machen.

Wir wollen damit bei der Europäischen Kommission einen Umdenkprozess bewirken. Anstelle des marktorientierten Modells der Europäischen Kommission mit dem Schwerpunkt auf Gewinnerzielung soll ein auf Rechten basierendes Modell mit dem Schwerpunkt auf öffentliche Dienstleistungen treten.

Wir lehnen neue europäische Regelungen wie die geplante Richtlinie zu Dienstleistungskonzessionen ab, mit der die EU-Kommission Zwangsausschreibungen der Wasserversorgung durchsetzen will.

Wir wollen damit ein Ende von Liberalisierung und Privatisierung des wertvollsten Guts, das die Menschheit besitzt.

Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware.

Dafür bitten wir um Unterstützung durch Ihre/deine Unterschrift!

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Petition: Für menschenwürdige Arbeit und ein menschenwürdiges Leben

Obwohl die Weltwirtschaft boomt, verbessert sich das Leben des Großteils der Menschen weltweit dadurch nicht. Nur ein auf Solidarität und der Achtung der Menschenrechte basierendes internationales System kann dem ein Ende setzen!

Wir fordern unsere Regierungen auf, die ILO-Konventionen und Übereinkommen zu unterzeichnen, sie umgehend umzusetzen und menschenwürdige Arbeit in den Mittelpunkt ihrer politischen Entscheidungsprozesse zu rücken!

4300 Unterschriften wurden im Mai 2012 übergeben!

Hier geht es zum Bericht! 

Download:  Petition im vollen Wortlaut als pdf (62 KB)