Bei einem Besuch in Jerusalem traf Bundesminister Johannes Rauch am 11. September 2022 VertreterInnen des Palästinensischen Gewerkschaftsbundes. Im Mittelpunkt der Gespräche stand das vom Sozialministerium unterstützte Projekt zur Ausarbeitung und Implementierung eines Sozialversicherungsgesetzes für Privatangestellte. Rund 70 % aller in der Privatwirtschaft Beschäftigten in Palästina sind nicht versichert und haben daher keinerlei sozialen Schutz. Das von weltumspannend arbeiten, dem entwicklungspolitischen Verein des ÖGB, durchgeführte Projekt möchte in Zusammenarbeit mit dem Palästinensischen Gewerkschaftsbund hier Abhilfe schaffen.

Minister Rauch hat sich nicht nur über die bisherigen Fortschritte erkundigt, sondern überlegt das Projekt auch weiterhin zu unterstützen. Neben der Sozialversicherung waren auch noch die Situation und Probleme der palästinensischen ArbeitnehmerInnen Themen der Unterredung.

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1 Kommentar

  1. Das ist ein sehr dürrer Bericht über die Situation der Gewerkschaft der Palästinenser. Dass freundlich Geschenke ausgetauscht werden, kann keinen ausführlichen Situationsbericht ersetzen. Erfreulich der Kontakt.
    Wohl alle bei israelischen Firmen Arbeitende sind nicht organisiert und nicht anders wird es in palästinensischen Betrieben sein, wo so schreckliche Arbeitslosigkeit besteht.


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